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Regionales Engagement liegt uns am Herzen!

Zur Person

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Mehrjährige Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin, an der Europäischen Wirtschafts- und Sprachenakademie, Rostock mehrjährige Ausbildung zum Bachelor of Health for Speech and Language Therapy in Kooperation mit der Fontys Hogescholen, Holland Tätigkeit als Logopädin in einer interdisziplinären Praxis in Neubrandenburg Eröffnung einer Logopädie-Praxis in Malchin Mitglied im dbl (Deutscher Bundesverband Logopädie), diplomierte Legasthenie- und Dyskalkulietrainerin (Behandlung von Lese-Rechtschreibstörungen und Rechenschwäche), zertifizierte K-Taping Logopädie Therapeutin, zertifiziert für die Arbeit mit dem RoLer Programm (Koschay), Unterstützung angehender Logopäden in Kooperation mit der Europäische Fachhochschule Rhein/Erft GmbH

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Tel.: 0162 4190185

EUFH

Praxisräume

Es erwarten Sie helle und freundlich eingerichtete Praxisräume. Meine Praxen sind zentral gelegen
und verfügen über einen barrierefreien Zugang.

Meine Sprechzeiten:
Montag bis Freitag: 8-12 Uhr und 13-17 Uhr
Außerdem führen wir auch weiterhin Videotherapien durch.
Hausbesuche und Termine außerhalb der Praxisöffnungszeiten nach Vereinbarung
Erfahren Sie hier mehr über meine Praxisräume
Malchin Praxis
Praxis in
Malchin
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Herzlich Willkommen in Malchin

Meine Praxis befindet sich mitten im Zentrum, in der Nähe der Johanniskirche.

Sie liegt im Erdgeschoss und verfügt über einen barrierefreien Zugang.

Es erwarten Sie helle und freundlich eingerichtete Praxisräume.

Meine Sprechzeiten:
Montag bis Freitag: 8-12 Uhr und 13-17 Uhr
Hausbesuche und Termine außerhalb der Praxisöffnungszeiten nach Vereinbarung
Praxis für Logopädie
Elisabeth Schnepf-Frahm

Mühlenstraße 2
D-17139 Malchin

Telefon: 03994 - 299 119
Handy: 0162 - 4 19 01 85
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Herzlich Willkommen in Stavenhagen

Auch meine Praxis in der Reuterstadtbefindet sich mitten im Zentrum, in der Nähe des Marktplatzes.

Natürlich verfügt auch sie über einen barrierefreien Zugang.

Meine Sprechzeiten:
Montag bis Freitag: 8-12 Uhr und 13-17 Uhr
Hausbesuche und Termine außerhalb der Praxisöffnungszeiten nach Vereinbarung
Praxis für Logopädie
Elisabeth Schnepf-Frahm

Neue Straße 3
D-17153 Stavenhagen

Telefon: 039954 - 488 266
Handy: 0162 - 4 19 01 85
Sprachstörungen
bei
Kindern
Einschränkungen der kindlichen Sprachentwicklung werden als Sprachentwicklungsverzögerung, Sprachentwicklungsbehinderung oder (spezifische) Sprachentwicklungsstörung bezeichnet.

Hierzu zählen: Lauterwerbsstörungen, Störungen im Aufbau des Wortschatzes und Störungen in der Grammatik.

Störung beim Erwerb der Laute

Aussprachesstörungen aufgrund:
    1. organischer Ursache 2. funktioneller Ursache

    1.1 Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Hörstörungen (angeboren oder frühkindlich erworben), geistige Behinderung, Syndrome,…

    1.2 Artikulationsstörung/Phonetische Störung (Dyslalie), zeitlich verzögerte Aussprachestörung/ Phonologische Störung Eine phonetische Störung (z.B. lispeln) kann zusammen mit einer phonologischen Störung auftreten.

Typische Prozesse:
  • Gabel -> Dabel
  • Grill -> Drill
  • drei -> grei
  • Koffer -> Toffer
  • Kran -> Tran
  • Finger -> Finner
  • Flasche -> Schlasche oder Lasche
  • Frau -> rau
  • Bücher -> Büser


Störung im Wortschatz (lexikalische Einschränkungen)

Der Wortschatz des Kindes ist nicht altersgemäß entwickelt. Häufig bemerkt man ein Wortschatzdefizit daran, dass dem Kind notwendige Wörter fehlen und häufig auf unspezifische Wörter („Dings“, „das da“, „machen“) zurückgreift. Wörter können oft nicht in einem Zusammenhang gebracht werden. Ober- („Tiere“) und Unterbegriffe („Katze, Hund“) können zum Teil nicht zugeordnet werden.

Störung in der Grammatik (Dysgrammatismus)

Hierbei handelt es sich um Störungen die den Satz oder auch einzelne Wörter betreffen. Es werden Endungen weggelassen, Vorsilben wie „ge-“ („Ich hab spielt“) werden vergessen oder Verben werden nicht in der richtigen Zeitform benutzt („Mama gehen…“). Dies kann zur Folge haben, dass innerhalb des Satzes Wörter umgestellt werden („Mama kurze Haare hat“).

Eine logopädische Therapie bei Sprachentwicklungsstörungen kann einige Monate oder sogar Jahre dauern.

Wann sollten Sie einen Arzt oder Logopäden aufsuchen?

Wenn Ihr Kind…:
  • deutlich schlechter spricht als gleichaltrige Kinder in der Umgebung schlecht zu verstehen ist bzw. nur in der Familie verstanden wird
  • Wörter immer wieder anders ausspricht
  • darunter leidet, dass es schlecht verstanden wird
  • Sprechsituationen meidet
  • im Kindergarten, Hort,…auffällt und Sie von Personen aus dem Umfeld des Kindes angesprochen werden
  • Schwierigkeiten zu haben scheint, Wörter zu finden


Beginnen Sie so früh wie möglich eine Therapie, bei einer Verzögerung in der Sprachentwicklung schon mit 2½ bis 3 Jahren. Bei Lautbildungsfehlern spätestens mit 4 Jahren. Je später mit einer Therapie begonnen wird, um so länger ist der Weg für das Kind, die Entwicklungsschritte wieder aufzuholen.
Stimmstörungen
bei
Kindern
Die Ursachen können funktionell oder organisch bedingt sein.

Funktionell:
  • durch Gewohnheit erworben
  • durch Veranlagung
  • durch Überlastung erworben
  • psychogene Ursachen
Symptome:
  • Stimme kann heiser, rau, gepresst, leise bis aphon (tonlos) sein
  • Schnelle Stimmermüdung
  • Störung der Sprechstimmlage (zu hoch, zu tief)
  • Hörbare Einatmengeräusche
  • Kratzen, Trockenheitsgefühl im Rachen
Organisch:
  • entzündliche Erkrankungen (z.B. chronische Kehlkopfentzündung)
  • Schreiknötchen, Ödeme
  • Fehlbildungen des Kehlkopfes (z.B. Stimmlippenlähmung)
  • Bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten
  • Schonhaltung nach Operation
Symptome:
  • „verschnupfter“ Stimmklang
  • Beim Sprechen entweicht viel Luft durch die Nase
  • Veränderung der Artikulation


Ziel einer logopädischen Behandlung ist es, die stimmliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und zu stabilisieren.
Schluckstörungen
bei
Kindern
  • können in jeder Altersstufe auftreten (Säuglinge bis ältere Kinder)
  • bei Frühgeborenen, Kindern mit geistiger oder körperlicher Behinderung oder bei Kindern die eine myofunktionelle Störung aufweisen
Organische Schluckstörungen
- Ursache:
-> neurologische Erkrankungen, Störung der Hirnfunktion nach Unfällen

- Symptome:
-> eingeschränkte Beweglichkeit der Muskeln (Mund- und Schluckmuskulatur), Sensibilitätsstörung (Wahrnehmungsdefizit), offene Mundhaltung (z.B. durch Lähmung), Probleme beim Nahrungszerkleinern, angespannte oder kraftlos wirkende Muskelaktivität

- Folge: -> häufiges verschlucken, nicht ausreichendes Husten

Funktionelle Schluckstörungen:
= myofunktionelle Störungen
- Symptome:
-> Zunge presst beim Schlucken gegen die Zähne, zu geringe Lippen- und Kieferaktivität, eingeschränkte Zungenbeweglichkeit und -koordination

- Folge:
-> offene Mundhaltung, eingeschränkte Nasenatmung, Zahn- und Kieferfehlstellungen, Lispeln
Sprechstörungen
bei
Kindern
Sprechstörungen sind in zwei Bereiche unterteilbar:
1. Lautbildungsstörungen
2. Redeflussstörungen

Zu 1.:
- Artikulationsstörungen:
  • Lautbildungsfehler, z.B. „Lispeln“ bzw. „Sigmatismus“
  • Eine schlaffe Muskulatur im Mundbereich kann begleitend auftreten, die zu einer myofunktionellen Störung oder auch einer funktionellen Schluckstörung führen
- Dysarthrien:
  • Gestörte Verarbeitung des Sprechens
  • Eingeschränkte Zungen- und Lippenbeweglichkeitundeutliche Aussprache
  • Veränderung der Stimme und der Atmung kann möglich sein
- Artikulatorische Entwicklungsdyspraxien:
  • Fehlerhafte Lautbildung- oder Lautersetzung
  • Sprechanstrengung
  • Suchverhalten der Lippen, Zunge,…

Diese Lautbildungsstörungen können im Laufe der kindlichen Sprachentwicklung auftreten und sollten rechtzeitig vor der Einschulung überwunden werden, damit das Lesen- und Schreiben lernen nicht beeinträchtigt wird.

Zu 2.:
- Stottern:
- Arten des Stotterns:
  • o Wiederholungen; der erste Laut eines Wortes wird wiederholt, ohne lange Pausen machen oder Luftholen zu müssen („Tatatatatasse“)
  • Blocks / Blockaden; der Stotterer bleibt in einem Wort stecken, wobei Zeichen von Anstrengungen sichtbar oder hörbar sein können („----Tasse“)
  • Dehnungen; ein Laut wird relativ lange weitergeführt („Ttttttasse“)
Durch die physische Anstrengung nicht zu stottern entsteht ein Großteil der Probleme. Dies bezeichnet man als „sekundäres Merkmal“ oder „Symptom“ des Stotterns. Die sekundären Merkmale beginnen aufzutreten, wenn das Kind sich seiner Sprechschwierigkeiten bewusst wird. Oftmals sind sekundäre Symptome Verhaltensweisen, manchmal auch so genannte Tricks, die Stotterer benutzen, um sich aus Blocks zu befreien oder sie gar zu vermeiden. Diese Verhaltensweisen sind nicht vergleichbar mit normalen Sprechtechniken. Es sind Versuche mit Gewalt zu sprechen- oftmals verzweifelte Versuche- die dazu führen, dass die primären Merkmale des kindlichen Stotterns, zu schweren chronischen Stottern wachsen. Primäre Merkmale beschreiben die normalen Unflüssigkeiten der Kindersprache. Sie stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit Anspannung und Stress. Die sekundären Merkmale sind Angewohnheiten, die ein Stotterer anwendet, um z. B. einen Block mit aller Gewalt zu durchbrechen

Wie sollten Eltern auf das Stottern ihrer Kinder reagieren?
Nicht den Satz des Kindes beenden
  • Geduldig zuhören
  • Augenkontakt halten, auch während des Stotterns
  • Nicht hetzen  Zeitdruck kann ein Problem für stotternde Kinder sein
  • Druck abbauen und Drucksituationen beim Sprechen vermeiden
  • Nicht zum besseren Sprechen ermahnen, z.B. „Sprich langsam“, „denk nach, bevor du
  • anfängst zu sprechen“,…
  • Loben -> Vertrauen steigern
  • Keine Kritik an der Sprechweise des Kindes, z.B. „Sprich deutlicher“,…
  • Versuchen ruhig und gelassen zu bleiben, auch wenn es schwer fällt
  • Mut und Freude des Kindes am Sprechen entwickeln
  • Den Inhalt des Erzählten ernst nehmen
  • Dem Kind zeigen, dass es verstanden wird, z.B. „Da war – da ist – da ist einer in – in – in den Zaun gefahren.“ Eltern: „Ja, der Zaun ist kaputt. Er muss repariert werden.“
  • Zeit nehmen, um ruhige Momente des Gesprächsaustausches zu schaffen, auch wenn es
  • dabei unflüssig spricht bzw. stottert
  • Dem Kind ein Sprechvorbild sein ( nicht zu schnell sprechen, zwischen den Sätzen Pausen gönnen, mit guter Betonung sprechen )

- Poltern:
  • Beeinträchtigung der Verständlichkeit des Gesprochenen durch phasenweise
  • überhöhte Sprechgeschwindigkeit
  • Satzabbrüche, Umformulierungen, Auslassen von Lauten, Silben und Wörtern, stotterähnliche Unflüssigkeiten
  • Poltern tritt oft in Verbindung mit Sprachstörungen auf (Suche nach Wörtern, eingeschränkter Wortschatz, Grammatikstörungen)

Stottern und Poltern können auch zusammen auftreten.

Störungsbilder

Sprachstörungen
bei
Erwachsenen
Aphasie (griech.) = ohne Sprache / Sprachlosigkeit
  • Erworbene Störung des Sprachaufbaus
  • Betroffene Bereiche: Sprechen, Verstehen, Schreiben, Lesen
  • Diese Bereiche können unterschiedlich betroffen sein
Ursachen einer Aphasie:
  • Schlaganfall (84 %)
  • Schädel-Hirn-Trauma (10 %) (Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe)
  • Tumor (5 %)
  • Hirnentzündung (1 %)

Mögliche Begleiterscheinungen:
  • Sehstörungen
  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • Gedächtnisprobleme
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Störung der Aufmerksamkeit, Konzentration und Wahrnehmung
  • Sensibilitätsstörung
  • Depressionen
  • Halbseitenlähmung (Hemiplegie/Hemiparese) (vgl. Tesak, 2002)

Logopädisches Ziel:
  • Dem Betroffenen sprachliche Kommunikation im Alltag ermöglichen
  • Sprachprozesse sollen aktiviert und reorganisiert werden
  • Betroffener soll lernen, mit reduzierten sprachlichen u./o. gestischen Ausdrucksmitteln Gesprächssituationen zu bewältigen

Therapiebereiche:
  • Verbesserung Sprachverständnis
  • Verbesserung Sprachproduktion (Aussprache, Wortfindung, Grammatik)
  • Verbesserung des Lesen und Schreiben
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit
  • Arbeit an Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration

Dauer einer logopädischen Behandlung:
  • So früh wie möglich beginnen -> wenn es der Allgemeinzustand des Betroffenen erlaubt, schon in der Akutphase (1.-6. Woche nach dem Schlaganfall)
  • Eine Therapieeinheit beträgt in der Regel 45 min (in Einzelfällen sind auch 30 min oder 60 min sinnvoll)
  • Im Allgemeinen ist Aphasietherapie ein langer Prozess, der Monate oder mehrere Jahre dauern kann
Wo erfahre ich mehr?
Lutz, L. (1996): Das Schweigen verstehen. Berlin. Springer Verlag.
Tesak, J. (2007): Aphasie - Ein Ratgeber für Angehörige und medizinische Fachberufe. Idstein. SchulzKirchner Verlag GmbH.

Erfahrungsberichte von Betroffenen:
Heinl, H. (2001): Und wieder blühen die Rosen. München. Koesel Verlag.
McCrum, R. (1998): Mein Jahr draußen - Wiederentdeckung des Lebens nach einem Schlaganfall. Berlin. btb Verlag.
Menninger, D. (1992): Lerne Abschied nehmen. Frankfurt, Main. Fischer Verlag.
Tropp Erblad, I. (1994): Katze fängt mit S an. Frankfurt, Main. Fischer Verlag.
Zimmer, D. (1996): Die gelbe Karte. Bastei Lübbe Verlag.
Stimmstörungen
bei
Erwachsenen
- Störungen des Stimmklangs, einhergehend mit Heiserkeit, beeinträchtigter stimmlicher Leistungsfähigkeit, stimmlichen Nebengeräuschen
- Stimmstörungen können organisch oder funktionell bedingt sein
  • Organisch: entzündliche Erkrankungen (z.B. Kehlkopfentzündungen), organischeVeränderungen der Stimmlippen (z.B. Schreiknötchen, Ödeme), Fehlbildungendes Kehlkopfes (z.B. Stimmlippenlähmung), traumatische Veränderungen des Kehlkopfes, Entfernung des Kehlkopfes
  • Funktionell: erworben durch Gewohnheit, Veranlagung, Überlastung oder psychisch bedingt
Mögliche Symptome:
  • Stimme ist rau, heiser, gepresst, verhaucht, belegt
  • Schnelle Stimmermüdung
  • Stimmlage zu tief / zu hoch
  • Verspannung im Schulter- Hals- und Nackenbereich
  • Hörbares Einatemgeräusch
  • Sprechweise zu schnell / zu langsam
  • Gestörte Atmung (z.B. zu wenig Luft beim Sprechen)
  • Missempfindungen im Hals (z.B. Kratzen, Kloßgefühl, Trockenheitsgefühl, Brennen)
  • Vermehrter Räusperzwang
Jede Heiserkeit, die länger als 4-6 Wochen dauert, sollte ärztlich untersucht werden

Logopädisches Ziel:
  • Wiedererlangung der stimmlichen Leistungsfähigkeit
  • Transfer der erarbeiteten Inhalte der Therapie in den Alltag
Therapiebereiche:
  • Wahrnehmung, Entspannung
  • Haltung
  • Atmung
  • Stimme
  • Artikulation
  • Transfer in den Alltag
Dauer einer logopädischen Therapie:
  • Therapieeinheit beträgt in der Regel 45 min (in Einzelfällen auch 30 min oder 60 min)
  • Häufigkeit der Therapie hängt vom Störungsbild und vom Allgemeinzustand des Patienten ab (im Regelfall 1-2 mal pro Woche)
Wo erfahre ich mehr?
DGSS Deutsche Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung e.V. (www.dgss.de)

Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen, Holstenwall 12, 20355 Hamburg (www.dba-ev.de)

Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V., Augustinusstr. 11a, 50226 Frechen (www.dbl-ev.de)

Spezialisten für Stimmerkrankungen: DGPP Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V., Robert-Koch-Str. 40, 37070 Göttingen (www.dgpp.de)

Deutscher Bundesverband der HNO-Ärzte e.V., Haart 221, 24539 Neumünster (www.hno-aerzte.de)

Coblenzer, Horst; Muhar, Franz (1993): Atem und Stimme. Wien. ÖBV Pädagogischer Verlag GmbH.
Schluckstörungen
bei
Erwachsenen
Anzeichen für eine Schluckstörung:
  • Ausspucken von Nahrung und Speichel
  • Verlangsamtes Esstempo
  • Kloßgefühl im Hals
  • Häufiges Verschlucken, Husten oder Räuspern
  • Nahrungsverweigerung, Gewichtsverlust
  • Schlucken von Speichel/Nahrung/Flüssigkeit ist mühsam oder gar nicht möglich
  • Gefühl, die Nahrung bleibt im Hals stecken
  • Gurgelnder Stimmklang nach dem Essen
Ursachen einer Schluckstörung:
  • Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung)
  • Schädel-Hirn-Trauma (z.B. Sturz, Unfall)
  • Hirntumore, Tumore im Kopf-Hals-Bereich
  • Morbus Parkinson
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Demenz
Bereiche der Schlucktherapie:
  • Haltung verbessern
  • Wiederherstellen der gestörten Funktion
  • Ersatz- und Hilfsstrategien erarbeiten
  • Anpassung der Umwelt an die Behinderung
  • Ernährung
  • Umgang mit Trachealkanülen
Wo erfahre ich mehr?
Stiftung deutsche Schlaganfall-Hilfe. Carl-Bertelsmann-Str. 256. 33311 Gütersloh.
Dt. Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. (D.I.E.T.). Kurbrunnenstr. 5. 52066 Aachen.
Gadomski (1999): die Rolle der Angehörigen in der Rehabilitation von Patienten mit erworbenem Hirnschaden unter besonderer Berücksichtigung der Schluckstörung. Sprache Stimme Gehör 23, 61-62.
Sprechstörungen
bei
Erwachsenen
- Zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der Sprechorgane
- Lassen sich in zwei Bereiche unterscheiden:

Störung im Sprechablauf
Störung der Artikulation

Mögliche Ursachen:
1. Störung der Sprechmotorik
- Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma
- Hirntumore, Hirnoperationen
- Parkinson, MS, ALS

2. Störung des Redeflusses
- psychische Ursachen
- audiogene Ursachen
- gentische Ursachen
- neurologische Ursachen
- traumatische Ursachen

zu 1. Erscheinungsformen
- Dysarthrie/Dysarthrophonie (Ausführung von Sprechbewegungen ist beeinträchtigt)
  • vermehrter oder verminderter Speichelfluss
  • verlangsamte Beweglichkeit der Lippen, Zunge
  • undeutliche Aussprache
  • veränderter Stimmklang, veränderte Lautbildung, veränderte Lautstärke, veränderter Sprechrhythmus
- Sprechapraxie (Störung der Planung der Sprechmotorik -> Funktion der Sprechorgane nicht beeinträchtigt, oft im Zusammenhang mit einer Aphasie (Sprachstörung))
  • Suchbewegungen beim Sprechen
  • unwillkürliche Bewegungen können besser realisiert werden als willkürliche
- audiogene Sprechstörung (bei hochgradiger Schwerhörigkeit)
  • undeutliche Aussprache, veränderter Stimmklang, fehlende
  • Lautstärkeregulierung

zu 2. Erscheinungsformen
- Stottern
• unfreiwillige Wiederholungen, Dehnungen oder Blockierungen von Silben, Lauten und Wörtern
• Begleitsymptome: Sprechangst, Vermeidungsverhalten, Mitbewegungen von Körperteilen, Füllwörter („ähh,hmm,ja,so“)

- Poltern
• schnelles Sprechen, undeutliche Aussprache, Auslassung unbetonter Silben

Ziele der Therapie:
  • sprachliche Kommunikation im Alltag ermöglichen
  • sprechmotorische Fähigkeiten verbessern und stabilisieren
  • Umgang mit reduzierten sprechmotorischen Leistungen erlernen (zum Teil auch Einführung von Kommunikationshilfen)
Bereiche der logopädischen Behandlung:
Wahrnehmung, Atmung, Haltung, Wahrnehmung, Lautbildung, Sprechablauf, Krankheitsverarbeitung, Kommunikationsfähigkeit
Es ist wichtig, dass die Krankheit früh diagnostiziert wird, um möglichst schnell mit dem Sprechtraining zu beginnen. So können sich falsche Artikulationsbewegungen nicht verfestigen.

für wen?

Zu mir kommen Menschen aller Altersklassen mit angeborenen oder erworbenen Beeinträchtigungen der Sprache, der Stimme, des Spre-chens und Schluckens und der Mundfunktion.

Ich berate und behandle z.B.:
  • bei angeborenen Fehlbildungen im Gesichtsbereich, bei zentral-motorischen Körperbehinderungen oder bei Hörstörungen
  • bei Redeflussstörungen, wie z.B. Stottern oder bei Stimmproblemen
  • Jugendliche und Erwachsene mit Schädel-und Hirnverletzungen, mit internistischen undneurologischen Erkrankungen, wie z.B. Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose
  • Berufstätige mit hoher Stimmbelastung
  • bei Problemen des Spracherwerbs und der Aussprache, bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

wie?

Prävention, Beratung, Diagnostik sowie Therapie und Rehabilitation sind Bestandteile jeder logopädischen Tätigkeit. Ich helfe Ihnen gern bei der Wiedererlangung Ihrer Sprachfähigkeit.

Ich biete an:
  • Diagnostik und Protokollierung, Verlaufsbeobachtung und -auswertung
  • Erarbeitung eines patientenorientierten und störungsspezifischen Therapieplans
  • umfassende Information und Beratung
  • Zusammenarbeit mit Ärzten und anderen Therapeuten (Ergotherapie)
  • Durchführung der Therapie, Beobachtung undBerücksichtigung von Veränderungen
  • Anleitungen für den häuslichen, schulischenund beruflichen Alltag
  • Durchführung von Präventionsmaßnahmen

wer verordnet?

eine logopädische Therapie kann von Allgemeinmedizinern, HNO-, Zahn-, Kinderärzten, Neurologen, Kieferorthopäden, Phoniatern, Pädaudiologen per Rezept verordnet werden.

Ich informiere Sie über Ihre Möglichkeiten:
  • Bis zum 18. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten in voller Höhe
  • Patienten, die bereits das 18. Lebensjahr vollendet haben und von einer Zuzahlung nicht ausgenommen sind, müssen eine Zuzahlung leisten
  • diese Zuzahlung beträgt ab 01. Januar 2004 bis zur persönlichen Belastungsgrenze 10% der Kosten und zuzüglich 10 Euro je Verordnung (§61 SGB V)
  • über besondere Ausnahmeregelungen informiert Sie auch jederzeit Ihre Krankenkasse

Kontakt

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Wir treten schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

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